Arbeitsgruppen

Sie sind interessiert an einem Thema und an der Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe? Gerne können Sie sich an die jeweiligen Kontaktadressen wenden. Wir freuen uns über Ihr Engagement!

AG Lübecker Ampel System (L.A.S.)

Bereits Anfang Juni bildete sich eine Arbeitsgruppe aus dem Gesundheitsnetzwerk. In den Einrichtungen bestanden große Unsicherheiten bezüglich der Umsetzung der zahlreichen Vorgaben durch den Bund, das Land, die Stadt und das RKI. Die Arbeitsgruppe ist interdisziplinär und vereint Fachlichkeit aus Wissenschaft und Praxis. Sie setzte sich zum Ziel, die Maßnahmenpläne für den Pflege-, Eingliederungs- und Gesundheitsbereich im Rahmen der COVID‑19-Pandemie in der Hansestadt Lübeck transparent und einheitlich darzulegen. Des weiteren sollten Handlungsspielräume genutzt werden, um eine verhältnismäßige Abwägung zwischen der Lebensqualität und sozialen Teilhabe auf der einen Seite und dem Infektionsschutz auf der anderen Seite zu finden. Durch eine klare und verbindliche Struktur in Form eines Ampel-Prinzips sollten die Versorgenden unterstützt werden. So entstand das Lübecker Ampel System (LAS). Es kommt bereits in den beteiligten Einrichtungen zum Einsatz, besitzt jedoch keine Verbindlichkeit für die Einrichtungen der Region.

Das Lübecker Ampel System L.A.S. wurde von einer multiprofessionell besetzten Arbeitsgruppe mit Beratung durch das Gesundheitsamt der Hansestadt Lübeck erstellt und wird aktuell aufgrund der dynamischen Situation in der Weiterentwicklung pausiert.

Bei Interesse an der Mitarbeit wenden Sie sich bitte an kontakt@gesundheitsnetzwerk-luebeck.de

Bitte beachten Sie, dass die Maßnahmenpläne des L.A.S. noch an die ab dem 01.10.2022 geänderten Vorgaben durch das geänderte Infektionsschutzgesetz angepasst werden müssen.

AG Verbesserung der Klinikzuweisung pflegebedürftiger Menschen

Die interprofessionelle und interinstitutionelle AG besteht aktuell aus Vertretenden unterschiedlicher Bereiche, wie der Zentralen Notaufnahme Sana-Klinik Lübeck, Sektion für Forschung und Lehre in der Pflege an der Universität zu Lübeck, UKSH Campus Lübeck, Vorwerker Diakonie, Palliativnetz Travebogen, Seniorenbeirat der Hansestadt Lübeck und der DRK-Schwesternschaft Lübeck e.V. Sie verfolgt das Ziel, Klinikzuweisungen pflegebedürftiger Menschen durch Qualitätsstandards und gute sektorenübergreifende Kommunikation zu reduzieren und damit den zu betreuenden Menschen im Blick zu behalten.

Die Gründe für vorzeitige, ggf. unnötige bzw. nicht gut angebahnte Klinikzuweisungen sind mannigfaltig und seien im Folgenden exemplarisch aufgeführt:

  • Nicht vorhandene fachliche Kenntnisse (berufliche Qualifikation, Fachkenntnisse u. ä.) oder Behandlungseinschränkungen trotz vorhandener Kompetenz
  • Fehlende fallbezogene Informationen (Notfalldatensatz, Patientenverfügung, Patientenwille, vorausschauende Therapieplanung)
  • Fehlerhaftes Zusammenspiel Angehörige – Hausarzt – Pflegedienst – Krankenhaus
  • Fehlendes Zeitkontingent, um in Not geratene Person vor Ort (zuhause) nach initialen Therapiemaßnahmen weiter zu betreuen
  • Klinikzuweisung häufig einziges Mittel, um auf Fachkompetenzen zuzugreifen (fehlendes z. B. telemedizinisches Angebot)
  • Unzureichendes Entlassungsmanagement bei Ad-hoc-Entlassungen aus dem Krankenhaus
  • Fachkräftemangel in allen Sektoren

Initiiert durch die AG soll ein sektorenübergreifendes Versorgungsmanagement für pflegebedürftige Menschen in medizinischen Notfallsituationen in der Hansestadt Lübeck umgesetzt werden. Ebenso sollen ein standardisierter Notfalldatensatz über die Betroffenen verbreitet und die zentralen Notfallmedikamente- und Materialversorgung vor Ort in den Einrichtungen sichergestellt werden. Darüber hinaus wird erwogen, ein Modell für eine erweiterte mobile Pflegeversorgung im Notfall (Pflegenotdienst) zu etablieren.

Die Arbeitsgruppe trifft sich online alle zwei Wochen um 18.00 Uhr vor den Online Konferenzen des Gesundheitsnetzwerkes. Das nächste Treffen findet am 10.01.2023 statt.

Bei Interesse an der Mitarbeit wenden Sie sich bitte an Metzner@gesundheitsnetzwerk-luebeck.de

AG Psychische Gesundheit junger Menschen in Lübeck

Die COVID-19-Pandemie hat den Unterstützungsbedarf in Bezug auf die psychische Gesundheit junger Menschen offenbart. Dieses Thema wurde auch in den Konferenzen des Gesundheitsnetzwerk Lübeck und Umgebung e.V. als dringlich wahrgenommen. Aus diesem Grund haben sich am 17. August 2022 Vertreter:innen der psychosozialen Versorgung junger Menschen in Lübeck in einer Online-Konferenz zusammengefunden mit dem Ziel, eine AG Psychische Gesundheit Junger Menschen in Lübeck ins Leben zu rufen. Dabei waren Vertretende des UKSH Lübeck Bereich Pädiatrische Psychosomatik & Psychotherapie/ Kinder- und Jugendpsychiatrie Kinderzentrum, der Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und Psychotherapie (JuLe) Lübeck, Die Brücke Lübeck und Ostholstein gGmbH und des Gesundheitsnetzwerks Lübeck e.V. anwesend.

Als prioritär wurde zunächst die Umsetzung der Angebote für die psychische Gesundheit junger Menschen in der Hansestadt Lübeck mit folgenden Punkten erkannt:

  • Transparenz der Unterstützungsangebote für betroffene junge Menschen und deren An-/Zugehörigen und Begleitenden (Bildungs- und Schulsozialpädagog:innen, Schulpsycholog:innen)
  • Erleichterung des Zugangs im niedergelassenen Bereich zu ambulanten Therapien
  • Steuerung der Absprachen zwischen den verschiedenen Versorgenden und eine Kontinuität in der Versorgung (Beziehungskontinuität)

Zusätzlich wurde als längerfristig zu bearbeitendes Thema die Prävention psychosozialer Belastungen und Erkrankungen in den Lebensbereichen junger Menschen als wichtig für die Zukunft erachtet. Aktuell geplant ist ein Treffen im November 2022 in einer größeren Runde mit beteiligten Akteuren im Bereich der psychosozialen Gesundheit in Lübeck.

Diese Arbeitsgruppe trifft sich erneut online am 25.01.2023 um 18.00 Uhr.

Bei Interesse an der Mitarbeit wenden Sie sich bitte an Eilts-koechling@gesundheitsnetzwerk-luebeck.de

AG Krisenmanagement bei Stromausfällen in der ambulanten und stationären Pflege

Wie können sich ambulante Pflegedienste und stationäre Pflegeeinrichtungen auf einen Stromausfall vorbereiten? Dies ist Thema von zwei Arbeitsgruppen.

Bei Interesse an der Mitarbeit wenden Sie sich bitte an kontakt@gesundheitsnetzwerk-luebeck.de